Treppen zum Frieden

Treppen zum Frieden

Unabhängig von der geographischen Lage mögen alle eine freundliche und bunte Umgebung. Nicht anders ist es in Syrien, wo es vor kurzem eine ungewöhnliche Friedensmanifestation stattfand.

Treppen zum FriedenQuelle: www.thisiscrisp.net

Es ist bekannt, dass für gute Laune eine bunte Umgebung sehr wichtig ist. Es gibt zahlreiche Aktionen weltweit, die die Schaffung einer freundlichen Umgebung zum Ziel haben, wie z.B. blumige Treppen in der sizilianischen Calta Girone. Eine ähnliche Aktion wurde vor kurzem in Syrien organisiert.

Die Bewohner dieses Staats leben seit Jahren in einem Kriegsgebiet. Ihre Realität sind meist graue, zerstörte Gebäude und das Gefühl der ständigen Gefahr.

Treppen zum FriedenQuelle: www.junk-culture.com

Um die düstere Realität zu verändern, hat eine Gruppe von Studenten „Jood” mit einem der Architekturprofessoren Salmo Al-Batal die langen Treppen in der syrischen Stadt Deir Ateih mit vielen Farben bemalt.

Die Jugend wollte auf diese Weise ein wenig Farbe in das Leben der Syrer einführen und beweisen, dass es trotz der Schwierigkeiten weitergeht. Die Friedensmanifestation befürwortet keine bestimmte Partei und ist an alle, unabhängig von der politischen Ansichten, gerichtet.

Treppen zum FriedenQuelle: www.designboom.com

Es scheint, dass dies einfach bunte Treppen sind. Doch vor dem Hintergrund der grauen Deir Ateih bilden sie einen starken Kontrast, nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen der Länge und Höhe. Sie sind ein Teil eines riesigen Hangs und so sind sie nicht zu übersehen.

Treppen zum FriedenQuelle: www.designboom.com

Auf diese Weise wurde der öffentliche Raum zu einem Träger der Friedensideen im von dem Bürgerkrieg zerstörten Land.

Treppen zum FriedenQuelle: www.designboom.com

Zur Zeit ist es schwierig, ein Lächeln auf den Gesichtern der Bewohner der syrischen Städte zu sehen. Es gibt aber eine Chance, dass diese bunte Installation die graue Realität für eine Weile verändert. Wir warten auf weitere solche Initiativen!

Treppen zum FriedenQuelle: www.junk-culture.com

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