Lärmschutzwände in Krakau

Ende der Lärmschutzwände?

Juli 12, 2016

Sie ändern den Charakter des Raumes, sind allgegenwärtig, niederdrückend und nicht besonders funktional. Wovon ist die Rede? Es geht um Lärmschutzwände. In Krakau beschloss man, gegen diese Elemente zu kämpfen.

Lärmschutzwände in KrakauQuelle: Grünabteilung in Krakau

Lärmschutzwände sind sehr populär – nicht nur auf der Autobahn, aber auch in der Stadtmitte. Sie sollten vor Lärm und Staub schützen sowie Sicherheit und Lebensbedingungen verbessern. Die Wirklichkeit sieht aber oft ganz anders aus – riesige Konstruktionen wirken nämlich niederdrückend.

Lärmschutzwände in KrakauQuelle: www.fakt.pl

Besonders störten die Blechzäune die Krakauer. Sie beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Lärmschutzwände in KrakauQuelle: www.fakt.pl

Im Mai fand die Grünabteilung eine interessante Lösung. Lärmschutzwände bleiben im Stadtraum, aber in einer viel freundlicheren Form. Solche Wände werden nämlich in der Regel aus Polycarbonat, Stahl, Beton oder Holz gemacht. Manchmal werden sie um natürliche Elemente bereichert.

Lärmschutzwände in KrakauQuelle: www.fakt.pl

In Krakau beschloss man, bei den Lärmschutzwänden die Bäume zu pflanzen.

Lärmschutzwände in KrakauQuelle: www.fakt.pl

Neues, freundliches Gesicht riesiger Wände ist nur einer der Vorteile. Gemeinsame „Begrünung“ des Raumes integriert die Einwohner. 1 Quadratmeter solcher „grünen“ Wand eliminiert 6 g schädlichen Staub aus der Luft!

 

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