Blumen für die Stadtbepflanzung!

Mai 25, 2018

Bereits am 15. Mai begann offiziell der Zeitraum der städtischen Anpflanzungen, der sogenannte „Sommerwechsel“. Saisonale Blumen treffen in Blumentöpfen und Blumenbeeten ein, aber bevor das passiert, muss man die optimalen Pflanzen dazu auswählen und ihre Bedürfnisse möglichst gut kennenlernen. Hier können wir Ihnen behilflich sein!

In städtischen Bepflanzungen werden vor allem einjährige Pflanzen (von Bäumen und Sträuchern in großen Blumenbehältern abgesehen) aus Keimlingen verwendet, die sich durch eine lange Keimdauer und geringe Resistenz gegenüber Temperaturschwankungen auszeichnen. Interessanterweise hat die erste Anpflanzung von Blumen im Hinblick auf die „Sommerblüte“ bereits im Februar begonnen! Demzufolge wurden unter anderem Begonie, Petunie und Leberbalsam bepflanzt, also empfindliche Sorten, die unter Gewächshausbedingungen besser „überwintern“ sollten. Dadurch sind die Pflanzen im Mai viel besser ausgewachsen als ihre Gegenstücke, die sich außerhalb des Gewächshauses befanden.

Blumenturm H2400

Quelle: www.blumentuerme.de

Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ist natürlich auf den Straßen von Städten zu sehen, die den Bepflanzungsservice benutzt haben. Die Blumenkaskaden sind nämlich im Moment der Lieferung üppig bepflanzt und die Pflanzen selbst sind in einem viel besseren Zustand als ihre Gegenstücke, die außerhalb von Gewächshäusern angebaut wurden.

Blumenturm H1200

Quelle: www.blumentuerme.de

Eine der beliebtesten einjährigen Pflanzen sind Pelargonien, sowie die oben genannten Petunien. Die langen, überhängenden Triebe sind nämlich eine gute Idee für hängende Blumenkaskaden, in denen sie den Eindruck erwecken, aus dem Boden „herauszufließen“.

W600

Quelle: www.blumentuerme.de

Schock vermeiden!

Das Geheimnis schon Anfang Juni außergewöhnlich üppiger Pflanzen liegt vor allem in ihrem Anbau. Die Bepflanzung erfolgt in kleinen Töpfen aus Kunststoff, in denen die Blumen frei wachsen können und das Wurzelsystem vor der Kälte wirksam geschützt ist. Damit dieser Effekt nach dem Umpflanzen in den letzten Blumentopf oder Blumenkasten anhält, sollte man die Blume zunächst leicht befeuchten und dann genau auf die gleiche Tiefe platzieren. Dadurch erleidet die Pflanze keinen „Schock“. Häufiges Gießen, sogar zweimal am Tag in den folgenden Wochen, ermöglicht unveränderliche Bedingungen für die Pflanzen zu schaffen.

Hydrogel

Quelle: www.fotolia.com

Verwurzelung

Der nächste Schritt auf dem Weg zu schönen Stadtblumen ist der richtige Pflanzenbehälter. Die Größe, das Material und die Ablauflöcher, die die Wurzeln nicht verfaulen lassen und freien Luftzugang ermöglichen, sind von großer Bedeutung. Die Blumenbehälter können verschiedene Größen haben, selbständig stehen, oder an Laternen aufgehängt werden. In diesen Fällen wäre es am besten, die Pflanzen mit langen Trieben zu verwenden. Eine gute Lösung für den öffentlichen Raum sind die Kaskadenkonstruktionen, die auch als Blumentürme bezeichnet werden. Dank ihrer „graduellen“ Struktur und dadurch, dass in den einzelnen Ringen der Boden fehlt, haben alle Pflanzen maximalen Entwicklungsraum, was zu einer außergewöhnlich üppigen Blüte führt. Die Stahlkonstruktion der Kaskade verschwindet ganz schnell unter einer dicken Pflanzenschicht, wodurch der Endeffekt immer positiv ist.

 

 

Wussten Sie, dass…

es sehr wichtig ist, vor der Bepflanzung eines Behälters (Blumentopf oder Blumenkaskade) immer den „alten“ Boden zu entfernen? Grund dafür ist das Risiko einer Krankheits- oder Parasitenübertragung zu verringern. Weiterhin ist es empfehlenswert, den Boden mit Torf zu ersetzen, und im Falle einer preisgünstigeren Version: Erde mit einer Zusammensetzung, die an die Bedürfnisse einer bestimmten Pflanzensorte angepasst ist.

 

Blumenturm

Quelle: www.terra-de.eu

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